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11. Juni 2017

Perfekt: „Toni“ Hornberg wechselt von Mainz nach Andernach

Namhafter und spielstarker Neuzugang für die SG 99 Andernach: Der Aufsteiger in die Zweite Bundesliga Süd verpflichtete Antonia Hornberg vom kommenden Ligakonkurrenten TSV Schott Mainz. Die 26-jährige Allrounderin ist in der Region wahrlich keine Unbekannte, „Toni“ spielte in der Saison 2012/13 insgesamt 21 Mal für den damaligen SC 07 Bad Neuenahr in der Bundesliga und wechselte im Anschluss zum norwegischen Erstligisten Avaldsnes IL. Es schloss sich ein zweijähriges Intermezzo beim Südwest-Regionalligisten TuS Issel an, bevor sie sich in der abgelaufenen Spielzeit in Mainz engagierte. Isabelle und Kappy Stümper, das Andernacher Trainergespann, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Menschlich und sportlich ein absoluter Hauptgewinn. Toni passt nicht zuletzt wegen ihrer Schnelligkeit und Zweikampfstärke hervorragend in unser Mannschaftsgefüge.“ Die so Gelobte entgegnet: „Ich kenne viele Andernacher Spielerinnen noch von früher und fühle mich sehr wohl in diesem Kreis. Das hier wird eine spannende Aufgabe, schließlich ist die neue Saison ein Sonderfall - und da musst du wenigstens Sechster werden, um in der Zweiten Liga zu bleiben. Das wollen wir versuchen.“

Hier noch im Trikot des TSV Schott Mainz, bald im blauen Dress der SG 99 Andernach:
die ehemalige Bundesligaspielerin Antonia „Toni“ Hornberg.

19. Mai 2017

SG 99 greift in Altenkirchen erneut nach dem Rheinlandpokal

Geschichte wiederholt sich, auch und vor allem im Fußball: Wenn am Sonntag um 16 Uhr die Frauen der SG 99 Andernach in ihrem dritten Rheinlandpokal-Finale in Altenkirchen auf den SV Holzbach treffen, dann sind Parallelen mit der Szenerie vor drei Jahren unverkennbar.

Wir blenden zurück. Am 31. Mai 2014 stand die SG 99 als ungeschlagener Rheinlandmeister (21 Siege, nur ein Unentschieden) erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im Finale um den Verbandspokal. Gegner auf dem Kunstrasenplatz in Straßenhaus: der 1. FFC Montabaur. Schiedsrichterin damals wie auch am Sonntag: Johanna Mengelkoch aus Wasserliesch. Die Bäckermädchen wehrten sich tapfer gegen den Zweitliga-Aufsteiger aus dem Westerwald, mussten sich aber in der Verlängerung nach einem Treffer von Milena Schmitt in der 112. Minute schließlich mit 0:1 geschlagen geben. Das Trostpflaster: Weil Montabaur automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert war, durfte auch Andernach an diesem Wettbewerb teilnehmen. Unvergessen dabei das Spiel der zweiten Runde vor über 1000 Zuschauer im Andernacher Stadion gegen den späteren Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt.

Zurück in die Gegenwart. Hier sind die Vorzeichen ähnlich, für Andernach aber genau umgekehrt. Beide Teams werden am 26./27. August in der ersten DFB-Pokalrunde antreten, das ist schon sicher. Hansi Christmann, Trainer des SV Holzbach, will die geschilderte Geschichte in einem ganz entscheidenden Punkt verändern. Der Außenseiter soll diesmal gewinnen, sein Tipp: „2:0 für uns nach Verlängerung.“ Kollege Kappy Stümper formuliert das Ziel ähnlich deutlich, nennt aber kein Ergebnis: „Wir nehmen die Favoritenrolle an und wollen unseren Titel verteidigen.“ Im Vorjahr gewann seine Mannschaft das Finale im Bad Neuenahrer Apollinarisstadion mit 2:1 gegen den TuS Issel. Dass die Wiederholung des Erfolgs kein Selbstläufer wird, weiß der erfahrene Coach nur zu gut: „Wir haben den Gegner beobachtet und höchsten Respekt vor den gezeigten Leistungen.“

Der 60-Jährige kann im Prinzip auf die gleiche Formation bauen, die am vergangenen Sonntag beim abschließenden 5:1 in der Regionalliga gegen den Absteiger aus Medelsheim kaum gefordert wurde. Viel mehr Mühe als erwartet hatte Holzbach bei seiner Generalprobe mit dem 3:2 in der höchsten Verbandsklasse beim abstiegsbedrohten SV Ehrang. Zwei Gegentore in einer einzigen Begegnung hatten die Christmann-Eleven im Kalenderjahr 2017 nur einmal hinnehmen müssen, in der Wintervorbereitung gab es eine 2:3-Niederlage im verregneten Simmern. Der damalige Gegner: die SG 99 Andernach. Im vergangenen Jahr unterlag Holzbach den Bäckermädchen in der Vorschlussrunde vor eigenem Publikum gar mit 1:6. Jetzt ist Revanche angesagt. Ob die tatsächlich gelingt, ist aber eine ganz andere Frage. Denn im Duell der beiden ungeschlagenen Meister (Regionalliga und Rheinlandliga) will sich die SG 99 als künftiger Zweitligist keinerlei Blöße geben und ihrem Ruf als beste Mannschaft des Verbandsgebiets auch gerecht werden.

17. Mai 2017

Perfekt: Anna Zimmermann verstärkt Zweitliga-Team der SG 99

Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach vermeldet den offiziellen Neuzugang Nummer eins für die kommende Zweitliga-Saison: Anna Zimmermann, lange Jahre die Spielführerin des 1. FFC Montabaur, wechselt vom Westerwald an den Rhein und wird künftig mit der Rückennummer 4 den Meister der Regionalliga Südwest verstärken. Das Trainerteam und Abteilungsleiter Bodo Heinemann sind sich einig: „Eine absolute Wunschspielerin. Wir schätzen uns glücklich, dass wir Anna von unseren Zielen und Vorstellungen haben überzeugen können.“  Die 26-Jährige selbst sagt: „„Ich freue mich auf einen tollen Verein und dessen Menschen. Ebenso auf die sportliche Herausforderung, mit meinen neuen Teamkolleginnen etwas Großes zu schaffen. Ich persönlich habe mir zur Aufgabe gemacht, meine Möglichkeiten einzubringen und mich in den Dienst der Mannschaft zu stellen." Anna spielte in ihrer Jugend parallel bei den Jungs der SG Eintracht Lahnstein und den Mädchen des FC Urbar. 2006 wechselte sie nach Montabaur, dem Verein blieb sie knapp elf Jahre lang treu. In dieser Zeitspanne lief sie auch sechs Jahre lang für die Rheinlandauswahl auf. Die SG 99 freut sich auf eine wertvolle Bereicherung - herzlich willkommen bei den Bäckermädchen !

Im Bild von rechts: Trainer Kappy Stümper, Anna Zimmermann, Trainerin Isabelle Stümper,
Betreuer und Torwarttrainer Armin Grauel.

16. Mai 2017

SG 99 hat die B-Juniorinnen-Regionalliga fest im Blick

Zehn Siege, zwei Unentschieden und 55:7 Tore – die B-Juniorinnen unserer SG 99 Andernach haben sich in der kombinierten Fußball-Bezirksliga Mitte/Ost souverän den Titel gesichert. Zum Abschluss gewann der älteste Nachwuchs der Bäckermädchen mit 6:0 (3:0) beim TuS Fischbacherhütte nach Toren von Topscorerin Hannah Ackermann, Luisa Mais (je zwei), Julia Steer und Clara Viebranz. Im Endspiel um die Rheinlandmeisterschaft trifft das Team von Trainer Christian Hamm (im Bild hinten rechts) und seine beiden Co-Trainerinnen Caroline Asteroth (vorne rechts) und Kimberly König (vorne links) am Samstag, 10. Juni, in Alzheim, auf den ebenfalls ungeschlagenen Spitzenreiter der Weststaffel, die MSG Serrig. Da es sich bei Serrig um eine reine Spielgemeinschaft handelt, geht es in diesem Finale nicht um den Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Den hat die SG 99 bereits in der Tasche, sofern sie sich dafür ordnungs- und fristgemäß bis zum 6. Juni bewirbt. „Ja, das machen wir. Nach zweimaligem Verzicht sind wir nun bereit und auch sportlich stabil genug, dieses Wagnis einzugehen“, erklären Hamm, zugleich Nachwuchskoordinator der SG 99, und Abteilungsleiter Bodo Heinemann unisono. Foto: Andreas Walz

15. Mai 2017

Drei Titel in der Tüte: SG 99 feiert erfolgreichen Muttertag

Es war ein wahrhaft meisterlicher Nachmittag im Andernacher Stadion: Das letzte Saisonspiel der ersten Frauenmannschaft unserer SG 99 in der Regionalliga Südwest gegen die SG Parr Medelsheim bildete einen würdigen Rahmen für die diversen Feierlichkeiten. Nach nunmehr dreijähriger Klassenzugehörigkeit verabschiedeten sich die gastgebenden Bäckermädchen und treten in der kommenden Spielzeit in der Zweiten Bundesliga Süd an. Die übliche Abschiedszeremonie vor dem Anpfiff hielt sich in Grenzen, Abteilungsleiter Bodo Heinemann musste lediglich Innenverteidigerin Karla Engels für die Zukunft alles Gute wünschen, sie zieht es studienbedingt in die USA. Im Gegenzug vermeldet die SG 99 auch den ersten offiziellen Neuzugang: Anna Zimmermann, die 26-jährige Spielführerin des am allerletzten Spieltag aus der Regionalliga abgestiegenen 1. FFC Montabaur, wechselt an den Rhein und wird fortan den Zweitliga-Neuling verstärken.   

Das 5:1 (1:0) des ungeschlagenen Spitzenreiters gegen das schon vorher abgestiegene Schlusslicht war da fast nebensächlich. Der Spielverlauf in gebotener Kürze: Im ersten Abschnitt verpasste es speziell Top-Torjägerin Isabelle Stümper bei zwei Aluminiumtreffern, ihr Konto ordentlich aufzubessern. Das gelang ihr erst Sekunden vor dem Pausenpfiff. Zwischen der 59. und 73. Minute präsentierte sich der Tabellenführer wesentlich zielstrebiger, Sarah Krumscheid per Doppelpack sowie Magdalena Schumacher und Maren Weingarz erhöhten auf 5:0, bevor den tapferen und nur in minimaler Besetzung angereisten Gäste durch einen sehenswerten Kopfball von Jamina Wilhelm der Ehrentreffer gelang (75.). Während der Unterbrechung zwischen den Halbzeiten wurden die ebenfalls ungeschlagenen B-Juniorinnen der SG 99 und ihr Trainer Christian Hamm - kurz zuvor noch mit 6:0 beim TuS Fischbacherhütte erfolgreich - von Staffelleiter Friedhelm Vogtmann für die Meisterschaft in der Bezirksliga Ost/Mitte geehrt. Die Krönung steht noch aus, am Sonntag, 10. Juni, treffen die jungen Andernacherinnen in Alzheim im Endspiel um den Rheinland-Titel auf den starken Westmeister MSG Serrig.

Etwas mehr als 45 Minuten später wiederholte sich die angenehme Prozedur, diesmal war die erste Frauenmannschaft an der Reihe. Staffelleiterin Bärbel Petzold und Kreismädchenreferentin Elli Brungs verteilten die verdienten Medaillen an das Team von Trainer Kappy Stümper. Und als hätte die SG 99 an diesem Muttertag nicht schon genug Meriten erworben, folgte am frühen Abend ein weiterer Höhepunkt. Mit dem 6:2 (5:0)-Sieg bei der Grafschafter SV sicherte sich die Mannschaft der scheidenden Trainerin Corinna Baulig die Meisterschaft in der Kreisklasse und spielt somit künftig in der Bezirksliga Mitte. Und auch hier gab es von Staffelleiterin Silke Kolbeck als Lohn der Mühe eine schmucke Plakette für alle unmittelbar Beteiligten.

Heinemann war trotz oder gerade wegen des Erfolgs auf vielen Ebenen mit seinen Gedanken schon ein Stück weiter: „Natürlich geht es im Fußball nicht pausenlos höher und weiter. Irgendwann hast du den Zenit erreicht. Vielleicht ist das bei uns jetzt der Fall. Wir werden unsere Sinne auf allen Ebenen fürs Wesentliche schärfen und müssen uns in der neuen Saison auf Rückschläge einstellen. Jetzt aber genießen wir den fantastischen Moment. Vielleicht setzen wir am kommenden Sonntag ja noch ein i-Tüpfelchen.“ Gemeint ist damit das Rheinlandpokal-Finale der Frauen, hier trifft die SG 99 Andernach als Titelverteidiger um 16 Uhr in Altenkirchen auf den SV Holzbach.

Die bärenstarke Kombination aus B-Mädels und 1. Frauenmannschaft nach der Meisterehrung. Beide Teams haben in ihrer Liga in der nun abgelaufenen Saison nicht ein einziges Spiel verloren. Foto: Andreas Walz