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20. April 2018

Die vier Spiele der SG 99 am Wochenende (21./22. April)

2. Bundesliga Süd Frauen: VfL Sindelfingen Ladies - SG 99 Andernach am Sonntag um 14 Uhr auf dem Rasenplatz in 71063 Sindelfingen (Rosenstraße).

Rheinlandliga Frauen: SG 99 Andernach II - SV Ehrang am Samstag um 19 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

B-Juniorinnen-Regionalliga: VfR Wormatia Worms - SG 99 Andernach am Samstag um 12.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in 67549 Worms (Alzeyer Straße 131).

D-Juniorinnen-Kreisklasse: SG 99 Andernach - SC 13 Bad Neuenahr II am Sonntag um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

19. April 2018

SG 99 kassiert späten Ausgleich beim 2:2 in Saarbrücken

Achtungserfolg für die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach: Im Nachholspiel der 2. Bundesliga Süd gelang den Bäckermädchen ein respektables 2:2 (0:0) beim 1. FC Saarbrücken. Dabei war der vierte Auswärtssieg in greifbarer Nähe, doch FCS-Torjägerin Jacqueline De Backer besorgte mit einem äußerst umstrittenen Foulelfmeter in der dritten Minute der Nachspielzeit für den Ausgleich des zu diesem Zeitpunkt dezimierten Gastgebers. Doch der Reihe nach: Als Emma Dörr nach einer Tätlichkeit gegen die Andernacher Spielertrainerin Isabelle Stümper die Rote Karte kassierte (24.), deutete sich ein Erfolgserlebnis der SG 99 bereits an. Die erst kurz zuvor eingewechselte Natascha Rau besorgte nach torloser erster Hälfte die Führung des Außenseiters (57.), doch die Freude darüber währte kaum 60 Sekunden. De Backer nutzte ein Missverständnis der Andernacher Abwehr zum 1:1.

Als Lisa Umbach nach einem Getümmel vorm Saarbrücker Tor ein weiteres Mal die in Rot-Weiß gekleidete SG 99 in Front brachte (89.), waren die drei Punkte fast perfekt. Aber eben nur fast. Nach einem Allerweltszweikampf von Kapitänin Magdalena Schumacher mit Anja Selensky im Strafraum zeigte die Schiedsrichterin zur Überraschung aller Andernacher auf den Punkt. Der Rest war für De Backer nur Formsache. SG-Teamchef Kappy Stümper sagte: „Eine Frechheit. Vor dem Spiel hätte ich den einen Zähler gerne genommen, aber so...“ Ebenfalls ärgerlich: Maren Weingarz sah die fünfte Gelbe Karte und wird ihrer SG 99 im Auswärtsspiel am Sonntag um 14 Uhr beim VfL Sindelfingen Ladies fehlen.

Die Statistik zum Spiel und die Aufstellung gibt's HIER

Antonia Hornberg (am Ball) feierte einen Tag nach dem respektablen 2:2 ihrer SG 99 in Saarbrücken den 27. Geburtstag. Foto: Norbert J. Becker

18. April 2018

SG 99 spielt am Mittwoch um 18 Uhr in Saarbrücken

77 Minuten lang hielten die Fußballfrauen der SG 99 Andernach im 17. Saisonspiel der 2. Bundesliga Süd gegen den SC Freiburg II beim Stand von 1:1 die Hoffnung hoch, durch ein kleines Wunder bis zum Saisonende vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Nach dem folgenden Doppelschlag der Breisgauer und dem daraus resultierenden 1:3-Endstand glauben aber auch Berufsoptimisten kaum mehr daran, dass neun Punkte Rückstand aufs rettende Ufer in fünf Spielen noch aufzuholen sind. So beginnt am Mittwoch wohl oder übel die Abschiedstour der Bäckermädchen, wenn um 18 Uhr das Nachholspiel beim 1. FC Saarbrücken auf dem Programm steht. Im Hinspiel (1:5) kassierte die Elf des Trainergespanns Isabelle und Kappy Stümper die höchste Saisonniederlage.

Ein 0:15 zu Hause im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München warf den FCS aber Mitte März aus der Spur, in den dann folgenden Wochen (nur zwei Punkte aus vier Spielen) ging der Kontakt zur Aufstiegskonkurrenz aus Leverkusen verloren. Der Zug nach oben dürfte nach dem jüngsten 1:2 gegen die Münchner Reserve abgefahren sein. Ein Manko der SG 99 wurde zuletzt gegen ein extrem junges Freiburger Team – elf Spielerinnen des Gästeaufgebots waren noch keine 19 Jahre alt – am Ende deutlich, als die Kräfte im permanenten Bemühen um eine Ergebniskorrektur spür- und sichtbar nachließen. Jetzt macht es sich überdies negativ bemerkbar, dass Andernach keine frei verfügbaren Vertragsamateure im Kader hat. Wer also am Ende mit ins Saarland reist, wird sich aus beruflichen Gründen aufgrund des Abreisetermins (14.45 Uhr) erst spät entscheiden.

17. April 2018

Souveräne SG 99 II schießt sechs Stück in Straßenhaus

Mit dem klaren 6:0 (3:0)-Sieg beim SV Ellingen auf dem Kunstrasenplatz in Straßenhaus rückte die zweite Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach dem Titelgewinn in der Rheinlandliga wieder ein gutes Stück näher. Bei perfektem Fußballwetter zeigte die SG 99, warum sie an der Tabellenspitze steht. In der 12. Minute war es Hannah Jülich, die Clara Viebranz zum 1:0 auflegte. Fast eine Kopie des Angriffes führte zum 2:0 (24.). Diesmal passte Jülich auf Anette Klyta, die dann zur einschussbereiten Viebranz verlängerte. Den Halbzeitstand von 3:0 (32.) muss man Klyta zusprechen. Ein Pressschlag an der Strafraumgrenze senkte sich unhaltbar für die Ellinger Keeperin unter die Latte.

Nach der Pause konnte der Gastgeber unsere Mannschaft etwas weiter vom eigenen Gehäuse fernhalten. Es dauerte bis zur 70. Minute, ehe die starke Jülich die gerade eingewechselte Jana Dörr mustergültig zum 4:0 bedienen konnte. Anne Bauer konnte kurze Zeit später (76.) eine Hereingabe von Magdalena Lang zum 5:0 abschließen. Lang war dann der Treffer zum 6:0-Endstand, nach tollem Zuspiel von Luisa Deckenbrock, vorbehalten. Kommentar des Andernacher Trainers Hansi Christmann: „Meine Mädels haben das über weite Strecken sehr gut gemacht. Es war eine klare Struktur und Spielanlage zu erkennen. Ellingen hatte nur wenige Möglichkeiten, hielt aber bis zum Schluss mit fairen Mitteln dagegen. Wir sind als Mannschaft aufgetreten, das hat mir besonders gefallen."

Weiter geht es für die SG 99 Andernach II am Samstag, 21. April (19 Uhr), auf dem Stadion-Kunstrasenplatz mit dem Heimspiel gegen den SV Ehrang. Das Hinspiel gewann der Spitzenreiter bereits mit 4:0.

16. April 2018

Der Abstieg naht: SG 99 verliert wichtiges Kellerduell

Lange lief es recht ordentlich für die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach im Kellerduell der 2. Bundesliga Süd gegen den SC Freiburg II, doch am Ende behielt der Gegner dank deutlich besserer Physis mit 3:1 (1:1) die Oberhand. Damit mutierten die Bäckermädchen zum erklärten Lieblingsgegner der Breisgauer: In der Summe 8:2 Tore und sechs Punkte manövrieren die Elf um Spielertrainerin Myriam Krüger in eine ordentliche Ausgangslage im Abstiegskampf. Die SG 99 muss sich hingegen mit neun Zählern Rückstand auf Relegationsplatz sieben und nur noch fünf offenen Spielen allmählich mit der Rückkehr ins alte Betätigungsfeld anfreunden. Kappy Stümper, Teamchef der SG 99, sagte nach dem Abpfiff: „In der ersten Halbzeit haben wir fast alles umgesetzt, wie wir es vorher auch besprochen hatten. Außer: Ich hätte mir das eine oder andere Tor mehr gewünscht.“ Kollegin Krüger erwiderte: „Am Anfang waren wir sehr nervös und sind nur schwer ins Spiel gekommen. Da hatten wir auch Glück, dass wir nicht deutlicher in Rückstand geraten sind. Die zweite Halbzeit ging klar an uns, da haben wir dann auch in den richtigen Momenten die Tore gemacht.“

Zur Chronologie: Die erste Halbzeit des munteren Schlagabtauschs auf dem tiefen Rasenplatz ging eindeutig an den Gastgeber. Jasmin Stümper tauchte allein vorm gegnerischen Gehäuse auf, doch SC-Schlussfrau Teresa Straub behielt die Nerven und letztlich auch den Ball (8.). Als Katharina Sternitzke aus halblinker Position ebenfalls frei vor ihr auftauchte, erreichte Straub das heranrauschende Spielgerät allerdings nicht, doch der Schuss strich knapp am Pfosten vorbei (17.). In der 29. Minute landete der Ball endlich im Freiburger Netz, doch die Schiedsrichterin verweigerte dem Erfolgserlebnis die Anerkennung, weil Kopfballschützin Jasmin Stümper beim vorangegangenen Sternitzke-Freistoß angeblich im Abseits stand. Weitere 60 Sekunden später war der Bann aber gebrochen, als Maren Weingarz den Ball nach schöner Stafette ins lange Ecke jagte.

Die Freude darüber währte nur vier Minuten, Marie Müller schüttelte in zentraler Position vorm Andernacher Strafraum ihre Gegenspielerin ab und traf per präzisem Distanzschuss zum Ausgleich. Damit war der Wille der SG 99 keinesfalls gebrochen, aber mit fortwährender Spieldauer erwarb die junge Freiburger Mannschaft deutliche Feldvorteile, die sie dann spät mit einem Doppelschlag zu ihrem Vorteil nutzte. Nach einem allerdings fragwürdigen Freistoß von links fühlte sich am hinteren Pfosten niemand so richtig für Lisa Schüler zuständig, das 1:2 (78.) war perfekt. Kaum 60 Sekunden danach war's dann endgütig um die tapferen Bäckermädchen geschehen, als U17-Nationalspielerin Ivana Fuso die nun löchrige Andernacher Abwehr düpierte und zum finalen 1:3 ins Schwarze traf.

Strittige Szene: Die Schiedsrichterin wähnte die Andernacher Stürmerin Jasmin Stümper (blaues Trikot) bei diesem Kopfball im Abseits, dem daraus resultierenden Treffer verweigerte sie die Anerkennung. Foto: Norbert J. Becker