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17. April 2018

Souveräne SG 99 II schießt sechs Stück in Straßenhaus

Mit dem klaren 6:0 (3:0)-Sieg beim SV Ellingen auf dem Kunstrasenplatz in Straßenhaus rückte die zweite Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach dem Titelgewinn in der Rheinlandliga wieder ein gutes Stück näher. Bei perfektem Fußballwetter zeigte die SG 99, warum sie an der Tabellenspitze steht. In der 12. Minute war es Hannah Jülich, die Clara Viebranz zum 1:0 auflegte. Fast eine Kopie des Angriffes führte zum 2:0 (24.). Diesmal passte Jülich auf Anette Klyta, die dann zur einschussbereiten Viebranz verlängerte. Den Halbzeitstand von 3:0 (32.) muss man Klyta zusprechen. Ein Pressschlag an der Strafraumgrenze senkte sich unhaltbar für die Ellinger Keeperin unter die Latte.

Nach der Pause konnte der Gastgeber unsere Mannschaft etwas weiter vom eigenen Gehäuse fernhalten. Es dauerte bis zur 70. Minute, ehe die starke Jülich die gerade eingewechselte Jana Dörr mustergültig zum 4:0 bedienen konnte. Anne Bauer konnte kurze Zeit später (76.) eine Hereingabe von Magdalena Lang zum 5:0 abschließen. Lang war dann der Treffer zum 6:0-Endstand, nach tollem Zuspiel von Luisa Deckenbrock, vorbehalten. Kommentar des Andernacher Trainers Hansi Christmann: „Meine Mädels haben das über weite Strecken sehr gut gemacht. Es war eine klare Struktur und Spielanlage zu erkennen. Ellingen hatte nur wenige Möglichkeiten, hielt aber bis zum Schluss mit fairen Mitteln dagegen. Wir sind als Mannschaft aufgetreten, das hat mir besonders gefallen."

Weiter geht es für die SG 99 Andernach II am Samstag, 21. April (19 Uhr), auf dem Stadion-Kunstrasenplatz mit dem Heimspiel gegen den SV Ehrang. Das Hinspiel gewann der Spitzenreiter bereits mit 4:0.

16. April 2018

Der Abstieg naht: SG 99 verliert wichtiges Kellerduell

Lange lief es recht ordentlich für die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach im Kellerduell der 2. Bundesliga Süd gegen den SC Freiburg II, doch am Ende behielt der Gegner dank deutlich besserer Physis mit 3:1 (1:1) die Oberhand. Damit mutierten die Bäckermädchen zum erklärten Lieblingsgegner der Breisgauer: In der Summe 8:2 Tore und sechs Punkte manövrieren die Elf um Spielertrainerin Myriam Krüger in eine ordentliche Ausgangslage im Abstiegskampf. Die SG 99 muss sich hingegen mit neun Zählern Rückstand auf Relegationsplatz sieben und nur noch fünf offenen Spielen allmählich mit der Rückkehr ins alte Betätigungsfeld anfreunden. Kappy Stümper, Teamchef der SG 99, sagte nach dem Abpfiff: „In der ersten Halbzeit haben wir fast alles umgesetzt, wie wir es vorher auch besprochen hatten. Außer: Ich hätte mir das eine oder andere Tor mehr gewünscht.“ Kollegin Krüger erwiderte: „Am Anfang waren wir sehr nervös und sind nur schwer ins Spiel gekommen. Da hatten wir auch Glück, dass wir nicht deutlicher in Rückstand geraten sind. Die zweite Halbzeit ging klar an uns, da haben wir dann auch in den richtigen Momenten die Tore gemacht.“

Zur Chronologie: Die erste Halbzeit des munteren Schlagabtauschs auf dem tiefen Rasenplatz ging eindeutig an den Gastgeber. Jasmin Stümper tauchte allein vorm gegnerischen Gehäuse auf, doch SC-Schlussfrau Teresa Straub behielt die Nerven und letztlich auch den Ball (8.). Als Katharina Sternitzke aus halblinker Position ebenfalls frei vor ihr auftauchte, erreichte Straub das heranrauschende Spielgerät allerdings nicht, doch der Schuss strich knapp am Pfosten vorbei (17.). In der 29. Minute landete der Ball endlich im Freiburger Netz, doch die Schiedsrichterin verweigerte dem Erfolgserlebnis die Anerkennung, weil Kopfballschützin Jasmin Stümper beim vorangegangenen Sternitzke-Freistoß angeblich im Abseits stand. Weitere 60 Sekunden später war der Bann aber gebrochen, als Maren Weingarz den Ball nach schöner Stafette ins lange Ecke jagte.

Die Freude darüber währte nur vier Minuten, Marie Müller schüttelte in zentraler Position vorm Andernacher Strafraum ihre Gegenspielerin ab und traf per präzisem Distanzschuss zum Ausgleich. Damit war der Wille der SG 99 keinesfalls gebrochen, aber mit fortwährender Spieldauer erwarb die junge Freiburger Mannschaft deutliche Feldvorteile, die sie dann spät mit einem Doppelschlag zu ihrem Vorteil nutzte. Nach einem allerdings fragwürdigen Freistoß von links fühlte sich am hinteren Pfosten niemand so richtig für Lisa Schüler zuständig, das 1:2 (78.) war perfekt. Kaum 60 Sekunden danach war's dann endgütig um die tapferen Bäckermädchen geschehen, als U17-Nationalspielerin Ivana Fuso die nun löchrige Andernacher Abwehr düpierte und zum finalen 1:3 ins Schwarze traf.

Strittige Szene: Die Schiedsrichterin wähnte die Andernacher Stürmerin Jasmin Stümper (blaues Trikot) bei diesem Kopfball im Abseits, dem daraus resultierenden Treffer verweigerte sie die Anerkennung. Foto: Norbert J. Becker

15. April 2018

Ergebnisse und Torschützen (14./15. April)

2. Bundesliga Süd Frauen: SG 99 Andernach - SC Freiburg II 1:3 (1:1). Tor: Maren Weingarz.

Rheinlandliga Frauen: SV Ellingen - SG 99 Andernach II 0:6 (0:3). Tore: Clara Viebranz (2), Anette Klyta, Jana Dörr, Anne Bauer, Magdalena Lang.

Bezirksliga Mitte Frauen: SG 99 Andernach III - SG Eintracht Mendig/Bell 0:1 (0:1).

B-Juniorinnen-Regionalliga: SG 99 Andernach - 1. FFC Niederkirchen 5:2 (2:1). Tore: Hannah Ackermann (2), Esmira Jimenez-Medina, Marie Schneider, Sarah Klyta.

E-Juniorinnen-Kreisklasse: SG 99 Andernach - TV Kruft 2:3.

13. April 2018

Die digitale Stadion-Zeitung der SG 99 - Ausgabe 16

 Die 16. Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in dieser Saison zum Heimspiel unserer 1. Frauenmannschaft gegen den SC Freiburg II (Sonntag, 15. April, 11 Uhr) gibt's HIER als digitale Version (16 Seiten / 4,29 MB) zur Ansicht und/oder zum Download.
 

12. April 2018

Noch sechs Spiele: SG 99 erwartet Mitaufsteiger aus Freiburg

Sechs Spiele haben die Fußballfrauen der SG 99 Andernach im Abstiegskampf der 2. Bundesliga Süd bis zum Saisonultimo am 13. Mai noch vor Augen. Drei davon gehen nun binnen acht Tagen über die Bühne: Gegen den SC Freiburg II (Sonntag, 11 Uhr), im Nachholspiel beim 1. FC Saarbrücken (18. April, 18 Uhr) und abschließend beim VfL Sindelfingen Ladies (22. April, 14 Uhr) werden die Bäckermädchen versuchen, in der ersten und wohl auch einzigen englischen Woche der laufenden Spielzeit das maximal Mögliche herauszuholen. „Nachlegen“ ist im Ergebnissport ein geflügeltes Wort. Und bedeutet konkret: Einem Sieg sofort einen weiteren folgen lassen. Genau das ist das Vorhaben der SG 99 nach dem überraschenden 4:2-Erfolg beim TSV Schott Mainz im nun anstehenden Duell mit der Breisgauer Erstliga-Reserve. Gelingt dies, wäre es übrigens zugleich der erste Drei-Punkte-Pack des Klassenneulings in dieser Saison vor eigenem Publikum. So viel zu den Plänen des Gastgebers. Ähnliches hat aber auch der Mitaufsteiger im Sinn. Die Freiburgerinnen liegen derzeit mit einem Punkt Rückstand knapp hinter Relegationsplatz sieben, das rettende Ufer liegt vier Zähler entfernt.

Der Andernacher Abteilungsleiter Bodo Heinemann sagt vor dem Saison-Endspurt: „Wir machen uns nichts vor. Wenn wir in den kommenden drei Spielen nicht sechs, besser sieben oder neun Punkte holen, müssen wir uns wohl mit der Regionalliga anfreunden. Zurzeit laufen die Planungen noch in beide Richtungen.“ Personell ist in diesem Zusammenhang schon seit der Winterpause klar, dass drei Stammkräfte mit dem letzten Saisonspiel zu Hause gegen den 1. FC Köln II ihre lange und erfolgreiche Karriere offiziell beenden werden. Jasmin Stümper (29), mit elf Treffern die mit Abstand erfolgreichste Torschützin der SG 99, hat ihren Abschied bereits verkündet. Stürmerkollegin Katharina Sternitzke (30, drei Tore) und auch Defensivspielerin Natascha Rau (28) folgen, wenn auch schweren Herzens, dieser Entscheidung. Heinemann ergänzt: „Richtig, da steht uns bald ein kleiner Umbruch bevor. Aber das war uns intern ja schon sehr lange bekannt, insofern trifft uns das keinesfalls überraschend.“

Doch noch ist die Zeit dafür nicht reif, erst wollen die Andernacherinnen gemeinsam ein paar Fußballspiele gewinnen. Dass das gegen Freiburg eine schwere Nummer wird, verdeutlicht allein das 1:5 im Hinspiel, als die SG 99 schon schnell auf die Verliererstraße geriet und zu allem Überfluss auch noch einen Foulelfmeter verschoss – es war zugleich die höchste Saisonniederlage. Die gilt es nun auf dem Rasenplatz des Andernacher Stadions wettzumachen, der erstmals in diesem Jahr zur Verfügung steht. Spielertrainerin Isabelle Stümper kann aus dem Vollen schöpfen, die zuletzt an einer Knieverletzung laborierende Caroline Asteroth steigt am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining ein, ist für Sonntag aber eher keine Option. Teamchef Kappy Stümper sagt: „Der dritte Auswärtssieg in Mainz sollte unserer Mannschaft das nötige Selbstvertrauen gegeben haben, auch gegen Freiburg zu punkten. Da das Erstligateam spielfrei hat, erwarte ich einen starken Gegner, den wir auf keinen Fall unterschätzen werden.“

 

Antonia Hornberg (vorne links) – ehemalige Mainzerin jetzt im Andernacher Trikot – gewann mit ihren Teamkolleginnen (hinten links Anna Zimmermann, ganz rechts Natascha Rau) mit 4:2 beim TSV Schott (am Ball Marleen Schimmer). Folgt gegen Freiburg der nächste Dreier der SG 99?⋌⋌Foto: Norbert J. Becker