News

8. April 2018

Ergebnisse und Torschützen (7./8. April)

Rheinlandliga Frauen: SG 99 Andernach II - SG Altendiez/Diez-Freiendiez 9:0 (2:0). Tore: Lena Wiersch (3), Stefanie Fetz (2), Luisa Deckenbrock, Laura Brönner, Magdalena Lang, Elena Noll.

Bezirksliga Mitte Frauen: SV Niederburg - SG 99 Andernach III 0:0.

B-Juniorinnen-Regionalliga: JFV Ganerb - SG 99 Andernach 3:1 (3:1). Tor: Hannah Ackermann.

C-Juniorinnen-Kreisklasse: MSG Herresbach - SG 99 Andernach 0:4 (0:0). Tore: Marie Schneider (2), Elina Zweigle, Luisa Theis.

5. April 2018

Die vier Spiele der SG 99 am Wochenende (7./8. April)

Rheinlandliga Frauen: SG 99 Andernach II - SG Altendiez/Diez-Freiendiez am Sonntag, 8. April, um 17.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Bezirksliga Mitte Frauen: SV Niederburg - SG 99 Andernach III am Sonntag, 8. April, um 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in 55432 Niederburg.

B-Juniorinnen-Regionalliga: JFV Ganerb - SG 99 Andernach am Samstag, 7. April, um 18 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in 67373 Dudenhofen (Iggelheimer Straße 38).

C-Juniorinnen-Kreisklasse: MSG Herresbach - SG 99 Andernach am Sonntag, 8. April, um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in 56729 Baar-Wanderath.

3. April 2018

SG 99 II kommt gegen den Vorletzten nur zu einem 1:1

Mit dem 1:1 (1:0) gegen den Vorletzten SG Watzerath/Pronsfeld verpasste die SG 99 Andernach II die günstige Gelegenheit, ihren Vorsprung als Tabellenführer der Frauen-Rheinlandliga auf die beiden Verfolger aus Rübenach und Altendiez auf zehn Punkte auszubauen. Das Hinspiel hatte die SG 99 noch mit 5:0 für sich entscheiden können. Die gastgebenden Bäckermädchen kamen eigentlich gut in die Partie. Nach einem Angriff über die linke Außenbahn stand Jana Sebastian da, wo eine Stürmerin stehen muss und markierte das 1:0 (7.). In der Folge fehlte im Strafraum die nötige Konsequenz, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Nach rund einer halben Stunde war der Faden gerissen. Fehlpässe und Ungenauigkeiten brachten den Gast vermehrt in die Begegnung zurück.

Nach der Halbzeitpause wurden die Gäste mutiger und konnten einen Ballverlust auf Höhe der Mittellinie mit ihrem ersten nennenswerten Abschluss zum völlig überraschenden 1:1 durch Ina Kandels (54.) nutzen. Die SG 99 versuchte zwar noch irgendwie den Siegtreffer zu markieren, aber entweder verfehlten die Abschlüsse knapp das Ziel oder waren einfach zu harmlos. Kommentar des Andernacher Trainers Hansi Christmann: „Über meine Mannschaft möchte ich heute nicht viel sagen. Was ich von der Leistung gehalten habe, habe ich in der Halbzeitpause und direkt nach dem Spiel von mir gegeben. Dem Gast aus Watzerath kann ich zu seiner Moral und zum Einsatz nur gratulieren." Weiter geht es für die SG 99 II mit einem erneuten Heimspiel, am kommenden Sonntag (8. April) ist die SG Altendiez/Diez-Freiendiez um 17.30 Uhr zu Gast auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach.

So sehr sich die SG 99 Andernach II (weiße Trikots) - hier mit Magdalena Lang (vorne links) und Laura Brönner in Aktion - auch mühte, am Ende gab es gegen den Tabellenvorletzten nur ein ernüchterndes 1:1. Foto: Norbert J. Becker

1. April 2018

4:2 - SG 99 schockt Mainz dank der dreifachen „Minnie"

Kein Aprilscherz: Nach sechs Niederlagen in Serie ließ die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach vier Treffer am Stück folgen, damit schaffte der Klassenneuling den dritten Auswärtssieg. So geschehen am 17. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga Süd, als die Bäckermädchen den gastgebenden TSV Schott Mainz mehr als nur überraschten und mit 4:2 (3:1) verdientermaßen alle drei Punkte in der Landeshauptstadt einsammelten und so ganz nebenbei die Rote Laterne des Tabellenschlusslichts rheinabwärts nach Köln weiterreichten. Keine Frage, dass der Jubel in Reihen der Gäste nach dem Abpfiff entsprechend groß war. Teamchef Kappy Stümper fiel eine zentnerschwere Last von den Schultern: „Endlich haben wir uns mal wieder für den Aufwand belohnt. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, ich bin mega-stolz auf mein Team.“

Dabei hatte es ähnlich wie sechs Tage zuvor gegen den 1. FFC Frankfurt II (1:3) denkbar schlecht begonnen. Sieben Minuten waren erst vergangen, als Samantha Denise Herrmann einen flach an den Strafraum hereingegebenen Eckball von Chiara Loos durchs Getümmel vorm Andernacher Tor ins Netz jagte. Davon ließ sich die SG 99 jedoch überhaupt nicht beirren, nur fünf Minuten später gelang Katharina Sternitzke nach einem schulbuchmäßigen Konter schon der Ausgleich. Im weiteren Verlauf brachten die Gäste ambitionierte Mainzerinnen immer wieder mit langen und präzise geschlagenen Bällen in arge Verlegenheit. Nach einem solchen von Maren Weingarz schlenzte Jasmin Stümper aus zentraler Position das Spielgerät über die herauseilende Mainzer Torhüterin Romina Kunze ins anvisierte Ziel – 2:1 (32.). Einen Freistoß von Magdalena Schumacher nutzte die Nummer 19 mit dem Hinterkopf noch vor der Pause zum 3:1 (41.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Mainzer Mannschaft nebst Trainer Stefan von Martinez restlos bedient.

Nach einem Freistoßtreffer von Marleen Schimmer (49.) keimte noch einmal kurz Hoffnung im Schott-Lager auf, doch nach der Roten Karte gegen Kunze – sie holte die davoneilende Lisa Umbach per Notbremse knapp außerhalb des Strafraums rüde von den Beinen – musste Mainz fortan in Unterzahl dem Rückstand hinterherhecheln. Nach 73 Minuten stellte Andernach den alten Abstand wieder her, nach einem Steilpass von Sarah Krumscheid auf Jasmin Stümper umkurvte sie die eingewechselte Torhüterin Ann Christin Schäfer und netzte zum finalen 4:2 ein – übrigens ihr elfter Saisontreffer.
Wermutstropfen im Freudenbecher: Die Dreifach-Torschützin lüftete im Interview mit der SWR-Landesschau fast beiläufig ein kleines, bis jetzt gut gehütetes Geheimnis. Die 29-Jährige wird wohl im Sommer ihre lange und erfolgreiche Karriere beenden. Dass „Minnie" der SG 99 schmerzlich fehlen wird, steht außer Frage. Aber bis dahin wird sie in den sechs noch offenen Begegnungen alles versuchen, ihrem Team mit weiteren Toren im Abstiegskampf weiterzuhelfen.

Die Bäckermädchen aus Andernach warfen sich in jeden Zwei- und Luftkampf – mit Erfolg, das Spiel in Mainz endete mit 4:2 zu Gunsten der SG 99. Hier versuchen (von links) Isabelle Stümper, Sarah Krumscheid, Anna Zimmermann und Dreifach-Torschützin Jasmin Stümper, den Ball zu behaupten. Foto: Norbert J. Becker

30. März 2018

SG 99 möchte aufstrebende Mainzerinnen am Samstag ärgern

Sieben Spiele hat die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach in der 2. Frauen-Bundesliga Süd bis zum Saisonultimo am 13. Mai noch zu absolvieren. Sieben Spiele, in denen rechnerisch noch 21 Punkte im Abstiegskampf zu sammeln sind. Drei davon stehen am Samstag um 14 Uhr auf der Agenda, wenn sich die Bäckermädchen beim TSV Schott Mainz beweisen müssen. Die Partie geht auf dem Kunstrasen im Otto-Schott-Sportzentrum über die Bühne. Bei neun Zählern Rückstand auf den rettenden sechsten Platz und Relegationsrang sieben musst du schon Berufsoptimist sein, um noch an eine realistische Chance für die Bäckermädchen zu glauben. Dieser Lage ist sich der Klassenneuling absolut bewusst. Abteilungsleiter Bodo Heinemann sagt: „Ich weiß wohl, dass das jetzt platt klingt, aber wir denken in dieser Situation wirklich nur an das nächste Spiel. Wichtig ist doch vor allem, dass die Mannschaft weiter an ihr Leistungsvermögen glaubt.“

Und das soll jetzt der kommende Gastgeber aus Mainz zu spüren bekommen, der zuletzt ansteigende Form bewies und in der unteren Hälfte des Zahlenwerks ordentlich Boden gutgemacht hat. Sieben Punkte sammelte die Elf des zum Saisonende scheidenden Trainers Stefan von Martinez in den vergangenen drei Spielen. Allzu gerne würde Schott dieser Serie drei weitere Zähler hinzufügen, ähnlich wie im Hinspiel, als Mainz durch ein Tor von Chiara Loos in der Nachspielzeit mit 2:1 die Oberhand im Andernacher Stadion behielt. Mit einem neuerlichen Sieg gegen das Schlusslicht könnte die Elf aus der Landeshauptstadt im Fernduell um den sechsten Platz ein weiteres Zeichen setzen. Dass die SG 99 im Vergleich zur Hinrunde ihrerseits den Spieß gerne umdrehen möchte, versteht sich auch von selbst.

Realistisches Ziel des Aufsteigers ist es, nicht als Letzter die Runde zu beenden und vielleicht sogar noch den neunten Platz zu erreichen. Zumindest den hat Teamchef Kappy Stümper trotz prekärer Lage nicht aus den Augen verloren: „Das würde immerhin nach alter Regelung den Klassenverbleib bedeuten.“ Personell kann die SG 99 bis auf die weiterhin an ihrer Knieverletzung laborierende Caroline Asteroth auf ihre Bestbesetzung bauen. Erstmals im Kader ist nach über einem Jahr die von ihrem Kreuzbandriss genesene Angreiferin Jana Sebastian. Clara Viebranz, Luisa Deckenbrock und vielleicht auch Sebastian – allesamt rechnerisch keine Stammspielerinnen der Ersten – zählen zwei Tage später zum Aufgebot der zweiten Mannschaft, die am Ostermontag um 18.30 Uhr in der Rheinlandliga die SG Watzerath/Pronsfeld empfängt.

Nach über einem Jahr steht Jana Sebastian in Mainz wieder im Kader der ersten Mannschaft der SG 99. Das Bild zeigt sie rechts im Testspiel gegen den TSV Schott am 17. Juli 2016 in Gönnersdorf (1:1). Foto: Norbert J. Becker